Presse
08.12.2017, 14:46 Uhr
Zustände an der Friedrich-Fröbel-Schule weiterhin unverändert
 „Es ist wenig zielführend, wenn wir hohe Summen in Bildungsprogramme und pädagogische Konzepte investieren und sich die Schulgebäude in einem Zustand befinden, den man sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrkräfte schlichtweg nur noch als Zumutung bezeichnen kann!“ Christian Becker, Vorsitzender der CDU Oberrad und Ortsvorsteher des Ortsbezirks 5 und Bernadette Weyland, OB-Kandidatin der CDU Frankfurt finden deutliche Worte für die unveränderte Situation an der Friedrich-Fröbel-Schule in Niederrad.
Christian Becker & Bernadette Weyland
 

Bei seinem Besuch in der Friedrich-Fröbel-Schule im September letzten Jahres hat sich Christian Becker selbst ein Bild von der aktuellen Lage gemacht, an der sich auch nach einem Besuch von Bildungsdezernentin Sylvia Weber bis heute nichts verändert hat. „Die Kellerräume unter dem Verwaltungstrakt sind von Schimmel befallen und können somit nicht mehr genutzt werden; aus diesem Grund musste auch die sich in diesem Teil des Gebäudes befindliche Schulküche geschlossen werden“, so Becker weiter. Der ehemalige Bungalow des Hausmeisters ist ebenfalls verschimmelt und kann nur noch mit Atemschutzmaske betreten werden – Zustände, die für Christian Becker, der selbst als Studienrat an einem Bad Vilbeler Gymnasium unterrichtet, absolut inakzeptabel sind.

 

Unmittelbar nach dem Besuch von Christian Becker im vergangenen Jahr hatte die CDU-Fraktion im Ortsbeirat 5 beantragt, den Hausmeisterbungalow zurückzubauen und die darunter befindliche Stromversorgung zu überprüfen und vor allen Dingen fachgerecht gegen das Eindringen von Wasser zu sichern. Die Koalitionsparteien im Ortbeirat 5 plädierten weiterhin für die Einrichtung einer Zukunftswerkstatt für die Friedrich-Fröbel-Schule, um neben der Planung eines neuen Verwaltungstraktes auch eine Lösung für die knappen Raumkapazitäten zu finden.

 

„Bis heute wurden keine dieser Maßnahmen seitens des Magistrates der Stadt Frankfurt am Main in die Wege geleitet“, bringt es Christian Becker auf den Punkt. „Es wurden zwar Planungsmittel für die Sanierung und Erweiterung der Friedrich-Fröbel-Schule in den Haushalt 2017 eingestellt; diese sollen jedoch nach Genehmigung des Haushaltsplan 2017 für die Durchführung einer Machbarkeitsstudie verwendet werden.“

 

Ihr Unverständnis angesichts dieser Missstände bringt auch Bernadette Weyland klar zum Ausdruck, der die Entwicklung der Frankfurter Schul- und Bildungspolitik sehr am Herzen liegt: „Es ist nicht zu erklären, warum mit bürokratischen Abläufen dringend notwendige Maßnahmen derart verschleppt werden und die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte weiterhin dieser teilweise gesundheitsschädlichen Umgebung aussetzt sind.“