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09.06.2022, 09:00 Uhr | Christian Becker
Baumpflanzungen im Stadtwald (F 787 2022)

Gemäß Meldung der Stadt Frankfurt am Main vom 25.04.2022 haben Stadträtin Heilig und Vertreterinnen und Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie Schülerinnen und Schüler der Carl-Schurz-Schule am 25.04.2022 200 junge Rotbuchen im Frankfurter Stadtwald gepflanzt. Leider gibt es noch einige Stellen im Frankfurter Stadtwald, an denen auch Nachpflanzungen dringend nötig sind.


Daher frage ich den Magistrat:

Inwiefern sind noch weitere Baumpflanzungen - beispielsweise im Bereich des Maunzenweihers - geplant?

Es antwortete StR‘n Heilig:

Anlässlich des Tages des Baumes haben die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und Schüler*innen der Carl-Schurz-Schule am 25.04.2020 zusammen mit dem Stadtforst und der für den Stadtwald zuständigen Dezernentin 200 junge Rotbuchen im Frankfurter Stadtwald gepflanzt. Die Rotbuche findet im Frankfurter Stadtwald ideale Wachstumsbedingungen vor, jedoch haben die Trockenjahre 2018 bis 2020 auch ihr enorm zugesetzt. Die Jungpflanzen - das haben Untersuchungen schon gezeigt - passen sich den veränderten klimatischen Bedingungen an. Gemeinsam mit einer größeren Zahl Eichen sollen die jungen Rotbuchen, die im Revier Niederrad gepflanzt wurden, eine lückig gewordene Waldfläche langfristig wieder schließen, sodass ein stabiler Mischbestand auch für die Zukunft entsteht.

Grundsätzlich sind weitere Baumpflanzungen -abhängig von den Entwicklungen der Waldbestände-geplant. Das heißt, entstehende Kahlflächen werden entweder über die Naturverjüngung, wenn vorhanden, oder über Saat und Pflanzung aufgeforstet. In der Nähe des Maunzenweihers befinden sich trockengeschädigte Flächen, die bereits mit Eichensaat aufgeforstet wurden. Dieser Aufwuchs wird sich in den kommenden Jahren zeigen und zur Erholungs- und Klimaschutzfunktion des Frankfurter Stadtwaldes, der übrigens gerade sein 650-jähriges Jubiläum begangen hat, beitragen.