CDU Oberrad kritisiert die Kurzsichtigkeit des Magistrats bei Sperrmüll-Problematik in Oberrad
„Wer nur auf aktenkundige Beschwerden schaut, verkennt die Realität vor Ort!“ Mit diesen Worten kritisiert der Vorsitzende der CDU Oberrad, Ortsvorsteher und Stadtverordneter Christian Becker, die Stellungnahme des Magistrats vom 12.01.2026. ST 97.
Auch Bernd Neumann zeigt sich irritiert über die Stellungnahme des zuständigen Dezernats zur wiederkehrenden Vermüllung im Bereich Offenbacher Landstraße 559–561. Die Einschätzung, es handele sich aufgrund „geringer Beschwerdelage“ um keinen Schwerpunkt, offenbart aus Sicht der CDU Oberrad eine besorgniserregende Kurzsichtigkeit.
„Gerade in einem Wohnumfeld darf Vermüllung nicht als Bagatelle abgetan werden. Verwahrlosung beginnt schleichend: Wo Müll liegen bleibt, entsteht der Eindruck mangelnder Ordnung. Dieser Eindruck zieht weitere Ablagerungen nach sich. Vermüllung führt zu Verwahrlosung – und Verwahrlosung begünstigt nachweislich Kriminalität. Wer hier nicht konsequent handelt, riskiert die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner“, so Becker weiter.
Ebenso problematisch ist das Signal, das von einer solchen Stellungnahme ausgeht: Wenn berechtigte Anliegen relativiert werden, entsteht Politikverdrossenheit. Bürgerinnen und Bürger verlieren das Vertrauen, dass ihre Sorgen ernst genommen und konsequent bearbeitet werden. Die CDU Oberrad fordert daher eine deutlich engmaschigere Kontrolle des betroffenen Bereichs, konsequente Verfolgung von Verursachern sowie eine verbesserte Abstimmung mit der FES, um Müll zeitnah zu entfernen. Sauberkeit und Ordnung sind keine Nebensache, sondern Grundlage für Lebensqualität und Sicherheit im Stadtteil.
„Die CDU Oberrad wird sich weiterhin mit Nachdruck für ein sauberes und sicheres Oberrad einsetzen – und hofft, bald wieder in Regierungsverantwortung zu stehen, um notwendige Maßnahmen konsequent umsetzen zu können,“, so Becker und Neumann abschließend.